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Beresina

Das Korps der Zuger Beresinagrenadiere

Für die Empfangsfeierlichkeiten des zweiten Zuger Bundespräsidenten, Dr. Hans Hürlimann, wurden im Jahre 1978 historisch nachgebildete Uniformen der Beresina-Grenadiere, eine der letzten schweizerischen Söldnertruppe, angeschafft. Das Korps der Zuger Beresinagrenadiere vereinigt den Unteroffiziersverein Zug, eine Tambourengruppe aus dem Kanton Zug und die Harmoniemusik der Stadt Zug. Noch heute werden diese eindrücklichen Repräsentationsuniform ausschliesslich bei Anlässen mit hohem eidgenössischen oder kantonalem Charakter getragen.

Im Jahre 1979 entstand das Korps der Zuger Beresinagrenadiere von Neuem. Den Anlass dazu gab die Wahl von Bundesrat Dr. Hans Hürlimann zum Bundespräsidenten für das besagte Jahr. Unter der Schirmherrschaft des damaligen Militärdirektors Dr. Antonio Planzer und dank der tatkräftigen Arbeit von Friedrich Nussbaumer und Hansruedi Suter entstanden 100 Uniformen nach historischem Muster. Das Vorbild für die Kleidung und die Ausrüstung fanden die Neugründer in einem nicht öffentlichen Armeemuseum in Frankreich. Wohl einmalig für ein solches Projekt war die absolute Geheimhaltung, welche die über 100 Beteiligten wahren konnten. Nicht einmal Frauen und Freundinnen erführen den genauen Grund, warum ihre Musikanten kurzfristig zu Zusatzproben antreten mussten. Um so grösser war die Überraschung, als das Korps plötzlich am Bahnhof Zug aufmarschierte, um den frisch gewählten Bundespräsidenten Dr. Hans Hürlimann zu empfangen.
Auch heute noch wird die historische Uniform eingesetzt. An diversen grossen Anlässen im ganzen Kanton Zug ist das Korps seit 1979 aufgetreten und wird dies auch weiterhin auf Anfrage tun. So zum Beispiel begleiteten wir 2007 den Festumzug am Sechseläuten in Zürich.


Die Entstehung der Zuger Beresinagrenadiere

Vor 190 Jahren folgten zahllose junge Männer aus dem Kanton Zug und der ganzen Innerschweiz dem Ruf des Kaisers Napoleon Bonaparte nach Russland. Den Krieg und den russischen Winter überlebten nur wenige. Doch die Erinnerung an die Söldner welche die Brücke über die Beresina verteidigten bis Napoleon in Sicherheit war, hat sich bis heute erhalten. Das Beresinalied gibt uns einen Eindruck über die Strapazen, welche die Männer in der endlos weiten russischen Steppe ertragen mussten.

 

Beresina Grenadiere im 10 vor 10